Hochwertige pneumatische Stellantriebe für 90° Schwenkarmaturen (z. B. Klappen, Kugelhähne, Kükenhähne)

Was ist ein pneumatischer Schwenkantrieb?

Ein pneumatischer Schwenkantrieb ist eine durch Druckluft betriebene Antriebseinheit, bei der in der Regel zwei gegenläufige Kolben mit Druckluft beaufschlagt werden und dabei eine 90°-Schwenkbewegung vollziehen, wie sie für die Betätigung von Armaturen wie Absperrklappen, Kugelhähnen und Kükenhähnen benötigt wird. In einer Sonderausführung, z. B. für 3-Wege-Hähne sind auch Antriebe mit 180° Stellwinkel verfügbar. Pneumatische Schwenkantriebe sind sowohl für die „Auf-/Zu“-Anwendung als auch für kontinuierliche Regelanforderungen einsetzbar (mit Stellungsregler).

Wie funktioniert ein pneumatischer Stellantrieb?

Grundvoraussetzung für den Betrieb eines pneumatischen Stellantriebs ist das Vorhandensein eines Druckluftnetzes mit Erzeugung, Speicherung und Aufbereitung von Prozessdruckluft. In der Regel werden diese Netze mit 4 bis 8 bar Druck betrieben. Der Antrieb wird durch ein Magnetventil angesteuert. Dieses Magnetventil regelt, durch einen elektrischen Impuls, die Druckluftzufuhr in eine von zwei Kammern und steuert so, ob der Antrieb „zu“ oder „auf“ fahren soll.

Bei der „doppeltwirkenden“ Ausführung wirkt die Luft doppelt auf den Stellantrieb, also für die „Auf-/Zu“-Stellung.

Bei der „einfachwirkenden“ Ausführung wirkt die Luft nur einfach, also nur für jeweils eine Stellung des Antriebs: „Auf“ oder „Zu“. Hierbei wird die jeweils andere Position durch ein Federpaket angefahren, dass zuvor durch die Druckluft komprimiert wurde. Diese Ausführung wird bevorzugt, wenn bei Energieausfall, eine zuverlässige Endstellung benötigt wird. In der Regel ist dies die „Zu“-Stellung, seltener die „Auf“-Stellung.

Wo werden pneumatische Stellantriebe eingesetzt?

Pneumatische Schwenkantriebe sind in industriellen Prozessanlagen der Chemie, Petrochemie, Lebensmitteltechnik und Pharmazie etc. im Einsatz. Überall dort, wo bereits ein Druckluftnetz installiert ist oder wo, beispielsweise aus Explosionsschutzgründen, Elektroantriebe nicht eingesetzt werden können.

Welche besonderen Herausforderungen kann man speziell mit pneumatischen Stellantrieben von SL Armaturen lösen?

Wie setzt man pneumatische Stellantriebe platzsparend ein?
Stichwort: Innenliegende Federn!

Bei einfachwirkenden, also Feder-Rückstellenden, Pneumatik-Antrieben werden die dafür erforderlichen Federpakete auf den Kolben gesetzt: Dadurch wird der gesamte Antrieb länger.

SL Armaturen bietet Ihnen den C-/E-Typ Antrieb von TruTorq. Diese Antriebe sind deutlich kürzer und kompakter, weil sie den Federweg in den Kolben verlagern.

Nur bei SL Armaturen verfügbar!

Wie vereinfacht man die Lager- und Ersatzteilhaltung?
Stichwort: Ein Antrieb für alle Klappen!

Die Antriebe der E Type Baureihe von SL Armaturen passen auf jedwede Absperrklappe im Direktaufbau, ohne Verwendung der sonst üblichen Montagesätze.

Der Aufbau ist direkt und kraftschlüssig und die Stelleinheit baut durch den Wegfall des Montagesatzes nicht zu hoch auf. Ein Vorteil, von dem unsere Kunden profitieren.

Die Anbauflächen von Armaturen sind seit 1984 zwar genormt, jedoch untereinander nicht unbedingt kompatibel. So sind für eine DN 100, Fabrikate mit 50 mm Lochkreis und 70 mm Lochkreis im Umlauf. Darüber hinaus können auch nach Norm die verschiedensten Wellenformen (Vierkant, 2-flach, Rund) verwendet werden.

Unsere Kunden haben die verschiedensten Fabrikate und Bauarten, vor und nach der Normung, im Einsatz. SL Armaturen kann seinem Kundenstamm immer den passenden Antrieb anbieten, auch für nicht genormte Klappen. Hier bietet Ihnen SL Armaturen einen enormen Schritt in Richtung Standardisierung und Vereinfachung der Ersatzteilhaltung.

Nur bei SL Armaturen verfügbar!

Wie vermeide ich Korrosion?
Stichwort: Antrieb mit CNI®-Oberfläche!

Alle von SL Armaturen angebotenen C-/E-Typen von TruTorq sind wahlweise mit CNI-Oberfläche verfügbar. Die CNI-Oberfläche wird durch ein autokatalytisches Nickelbad Verfahren auf das Aluminiumsubstrat des Antriebs aufgetragen. Das Verfahren stammt ursprünglich aus dem Flugzeugbau. Dort wird CNI angewendet, um die Oberflächenhärte von Leichtmetallen, wie z. B. Aluminium, zu erhöhen. In der Tat weist die Oberfläche des SL Armaturen-Antriebs die 8-fache Rockwellhärte von Edelstahl auf. Somit ist die Oberfläche absolut kratz- und korrosionsfest. Antriebe mit CNI-Oberfläche haben die gleiche Korrosionsfestigkeit wie Edelstahl der Werkstoffklasse 1.4408.

CNI als Oberfläche bei pneumatischen Stellantrieben ist nur bei SL Armaturen verfügbar!

Welchen Antrieb kann ich in Reinräumen einsetzen?
Stichwort: Antrieb mit CNI Oberfläche!

Die CNI-Oberfläche weist eine Rauigkeit von lediglich max. 0,5 µm auf und ist somit für den Einsatz im Reinraum geeignet.

Nur bei SL Armaturen!